Applied Kinesiology (AK)

Applied Kinesiology (AK)

Geschichte und Wesen der Applied Kinesiology (AK)

Der Amerikaner George Goodheart, Chiropraktiker, ist der Entdecker der Applied Kinesiology: Er bemerkte als erster, dass sich die Stärke eines manuell getesteten Muskels in vielen Fällen dramatisch änderte, wenn der Patient eine bestimmte Zone seines Körpers berührte. Die Funktion von Muskeln wurde durch einfache Massage bestimmter Reflexpunkte oder anderen manuellen Maßnahmen sofort gebessert und Symptome, die mit der zuvor vorhandenen Muskelschwäche zusammenhingen, verschwanden. Im Laufe der Jahre wurde ein ganzheitliches Diagnose- und Therapiesystem entwickelt, welches Gesundheit nach dem Modell von D. D. Palmer, die „Triad of Health“, bestehend aus gleichen Seiten von Struktur, Chemie (Stoffwechsel) und Psyche, betrachtet. Mit Hilfe einfacher und effizienter Test- und Therapieprotokolle können funktionelle Zusammenhänge von Störungen in den einzelnen Teilaspekten eines Organismus und im Gesamtzusammenhang hergestellt werden. Die Methode verbessert so die Möglichkeiten jedweder medizinischer Tätigkeit.

 

Welche Unterschiede gibt es zur „Angewandten Kinesiology“?

Diese Methode wird im Unterschied zur „Angewandten Kinesiologie“ und anderen Kinesiologieformen, die vor allem von Laien angewandt werden, ausschließlich von Therapeuten mit einem entsprechendem medizinischem Abschlussexamen ausgeübt. Die klassische Form der AK bietet daher als einzige das volle Spektrum der therapeutischen Möglichkeiten. Sie wurde seit nunmehr 30 Jahren weiterentwickelt und durch die Erfahrungen von Ärzten, Zahnärzten, Chiropraktikern, Osteopathen und Physiotherapeuten in weiten Teilen der Welt systematisiert.

 

Was sind die Stärken der AK, welche Indikatoren gibt es für sie?

Grundsätzlich liefert die Applied Kinesiology die Möglichkeit, mit Hilfe von einfachen Übersichts- (Screening-) Tests bei einem komplexen Krankheitsbild, die richtige Therapierichtung (manuell, reflextherapeutisch, metabolisch oder psychotherapeutisch orientiert) zu bestimmen.

Die Indikatoren im Speziellen:

Allgemeinmedizin

    * Dysbiosetestung (Candidosen, Parasitosen) und -therapie

    * Testung von Nährstoff- Mangelzuständen

    * Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien

    * Testung von Belastung mit Schwermetallen, Pestiziden und anderen chemischen Stoffen

    * Entzündliche Erkrankungen von Rheuma

    * Hauterkrankungen

Orthopädie, Neurologie

    * Wirbelsäulen-Syndrome, Bandscheibenleiden

    * Kopfschmerzen, Migräne

    * Extremitätenprobleme und Sportverletzungen

    * Skoliose

    * Minimalen cerebralen Dysfunktionen (Legasthenie, Dyskalkulie)

Gynäkologie, Urologie

    * Hormonelle Störungen, Menstruationsstörungen

    * Prämenstruelles Syndrom

    * Inkontinenz

    * Prostatabeschwerden

Zahnmedizin, Kieferorthopädie

    * Optimale Anpassung kieferorthopädischer Apparaturen (Bionator, Aufbissschienen, u. a.)

    * Bei Schmerzsyndromen, die durch Fehlbiss entstehen (Kopfschmerzen, Wirbelsäulenschmerzen, Extremitätenschmerzen)

    * Bei Lernstörungen, Konzentrationsstörungen, Verhaltensstörungen

    * Bei Fehlbiss von ästhetischer Bedeutung

    * Herd- und Störfelddiagnostik

    * Testung von Zahnersatzmaterialien