Fußreflexzonentherapie

Fußreflexzonentherapie

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Hintergrund

Der amerikanische Arzt William H. Fitzgerald (1872 - 1942) entwarf 1913 eine Zonentherapie. Er teilte den Körper in 2 x 5 Längszonen ein, die von den Fingern bis zu den Zehenspitzen verlaufen. Die Therapeutin Eunice D. Ingham griff in den 30er Jahren das Konzept auf und baute es aus. Bedeutsam ist, dass jede Stelle einer Zone des Fußes ihre Entsprechung in einer Organebene findet.

Nach dem Prinzip „pars pro toto“ (der Teil für das Ganze) ist der gesamte Körper am Fuß als Abbildungssystem repräsentiert. Verändert sich eine bestimmte Stelle der Fußsohle, die Hautbeschaffenheit oder eine zunehmende Druckempfindlichkeit, kann auf die korrespondierende Organebene Bezug genommen werden.

Neben den eigenen Fingern setzen geschulte Therapeuten auch Massagestäbe, Laser, Strom oder Magnetfelder ein.

Untersuchung und Behandlung

Der Therapeut sucht nach auffälligen Stellen oder Bereichen mit veränderter Hautstruktur an Fuß und Fußsohle auf. Von diesen Anzeichen schließt er auf die entsprechende Organebene.

Durch einen mehr oder minder starken Druck, in erster Linie mit der Daumenkuppe des Therapeuten, wird diese Schmerzzone stark durchblutet und reflektorisch auch die Organebene erreicht. Die Behandlungsdauer beläuft sich auf ca. 30 Minuten. Meist wird eine Serie von 10 - 12 Sitzungen in Abständen von zwei bis drei Tagen als sinnvolle Therapiemaßnahme angeboten.